Güterzugwagen Epoche V

Güterzugwagen der Epoche V

Die Epoche V verfolge ich bis zur Vereinigung von Bundes- und Reichsbahn zur Deutschen Bahn AG im Jahr 1994. Ende 1993 verfügte die Deutsche Bundesbahn über rund 160.000 Güterwagen. Dazu kamen ca. 60.000 Privatwagen von Transportunternehmen und Firmen. Die Deutsche Reichsbahn brachte rund 78.000 eigene und ca. 20.000 private Güterwagen in die DB AG ein. Immerhin standen der neuen Bahn weit über 300.000 Güterwagen der verschiedensten Bauarten zur Verfügung. Einige davon werde ich hier zeigen.

In einem zusammenwachsenden Europa dürfen die Güterwagen der Nachbarländer nicht fehlen, zumal sie die Strecken Deutschlands ebenfalls befahren.

Wenige Güterwagen der Epoche VI sind ebenfalls aufgenommen.

Diese Waggons sind bisher zu finden:

Deutschland

Dienstgüterwagen

Druckkesselwagen

Offene Güterwagen

Rolldachwagen

Rungenwagen

Schiebewandwagen

Schwerlastwagen

Selbstentladewagen mit Schwenkdach

Telekop-Haubenwagen

Güterwagen ausländischer Eisenbahnen

Dänemark 

Deutsche Reichsbahn 

Frankreich

Italien 

Luxemburgische Eisenbahn - Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL)

Österreich 

Schweiz

 

Deutschland

 

Dienstgüterwagen

 

Dienstgüterwagen U-x 152

Das Modell des Dienstgüterwagens mit der Nummer 40 80 DB 9456 032-8 ist basiert auf einem ehemaliger Rungenwagen. Die ab 1958 gelieferten Rungenwagen der Bauarten Kls 442 (356 Stück) und 443 (126 Stück) wurden 1988 dazu entsprechend umgebaut oder umgezeichnet. Sie waren nicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zugelassen und erhielten die Bezeichnung U-x 152. 1993 wurden weitere Rungenwagen für Dienstzecke herangezogen. Allerdings für 100 km/h zugelassen. Diese Wagen erhielten die Bezeichnung Us-x 153.

Die Dienstgüterwagen U-x 152 lassen sich leicht erkennen, denn in der Wagenmitte ist der Bereich der Wagennummer gelb unterlegt. 1995 gab die Deutsche Bahn die Wagen wieder für den öffentlichen Verkehr frei. Sie wurden in Kls-x 448 umgezeichnet. Die gelben Anschriftenflächen blieben erhalten. Die Ladefläche der Flachwagen beträgt 44,7 Quadratmeter. Das Eigengewicht liegt zwischen 11,7 und 12 Tonnen, wobei ein Ladegewicht von 28 Tonnen zulässig ist. Der Dienstgüterwagen hat eine Länge über Puffer von 13.560 mm.

Der Waggon hat das Untersuchungsdatum 6.6.94 angeschrieben und ist mit einem DB-Bulli T3 Doppelkabine beladen.

Ende 2008 gab es noch rund 700 Waggons dieser Bauart.

Modell Roco Nr. 44103 (Set mit Gerätewagen 633 und VW T3)

Das Set mit Gerätewagen 633

Das Set mit dem VW T3 mit Doppelkabine

Gerätewagen 633

Das Modell des Gerätewagen mit Bremsbühne mit der Nummer 40 80 DB 9456 032-8 ist bei der BD Hamburg im Heimatbahnhof Hamburg-Harburg stationiert. Das Unterhaltungswerk AWSt Offenburg sowie das Untersuchungsdatum 18.8.88 sind angeschrieben. Der im Original 11.140 mm lange Waggon ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zugelassen.

Auch heute (2015) sind die Gerätewagen teilweise noch in der ozeanblauen Lackierung zu finden.

Modell Roco Nr. 44103 (Set mit Rungenwagen U-x 152 und VW T3)

Der Gerätewagen in einem Bahndienstzug eingestellt

Druckgaskesselwagen

Das Modell des 107 m3 fassende Druckgaskesselwagen mit der Nummer 33 RIV 80 792 0 500-5 gehört der Firma Petro Chemie. Wie für alle Wagen diese Verwendung, trägt er einen 30 cm breiten orange Streifen auf dem Kessel und große Zahl "200" auflackiert. Ebenfalls orange sind die Schilder zur Kennzeichnung der Ladung nach Gefahrenklassen. Das Untersuchungsdatum 20.2.89 ist angeschrieben. Ebenso das Ladegut: Propan. Der Druckgaskesselwagen ist im Bahnhof Westhofen in Westfalen stationiert.

Der Wagen ist baugleich mit Modellen von Roco aus der Epoche IV. Die Lackierung würde ich allerdings eher der Epoche V zuordnen, wofür auch das Untersuchungsdatum spricht.

Modell Roco Nr. 46204

 

Offene Güterwagen

Die offenen Güterwagen wurden in der Epoche V überwiegend als vierachsige Drehgestellwaggons beschafft. Die Längen sind unterschiedlich. Der Eaos der FS ist deutlich kürzer als der Rolldachwagen, der in den Maßen einem Eanos 052 entspricht.

Verschiedene Güterwagen im Längenvergleich

 

Offener Güterwagen Eanos 052 mit Plane

Die SNCF setzte bei der UIC durch, einen offenen vierachsigen Waggon mit größerer Länge zu standardisieren. Die DB beschaffte den Eanos 052 ab 1987 in zwei Baulosen. Das erste Los mit 300 Einheiten lieferte Talbot in Aachen. An die DB AG ging das zweite Baulos der Waggonfabrik Niesky mit 250 Stück. Ein Eanos 052 aus dem ersten Baulos wurde zu einem Rolldachwagen der Bauart Tamns 893 umgebaut.

Die Wagen haben eine Länge über Puffer von 15.740 mm ohne Bremsbühne. Die Ladefläche beträgt 39,4 Quadratmeter und das Ladevolumen 82,5 Kubikmeter. Auf eine Eigenmasse von 23.920 kg bringt es der Waggon. Mit Bremsbühne wiegt er 24.400 kg. Unbeladen sind 120 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Beladen 100 km/h. Auf beiden Seiten sind zwei zweiflügelige Schenktüren. Die Seilanker sind in der Regel gelb lackiert. Drehgestelle der Bauart 652 wurden beim ersten Baulos verwendet. Niesky baute Drehgestelle der Bauart 628 (Y 25 Lsd 1) ein. Das zweite Baulos ist gut an einem Schutzbügel um die Bremsumstellvorrichtungen zu erkennen.

Die Waggons werden überwiegend für unempfindliche Güter eingesetzt. Schüttgüter sind dagegen weniger als Ladegut zu sehen, da eine Entladung über Stirnkippanlagen nicht möglich ist. Sollen nässeempfindliche Güter befördert werden, so sind passende Planen zur Abdeckung im Einsatz. Bei der DB AG lief der Güterwagen unter der Bezeichnung Eanos-x 052 weiter.

Das Modell mit der Nummer 31 80 537 6 182-7 hat das Untersuchungsdatum 22.12.88 angeschrieben. Über den Waggon ist eine blaue Plane mit der Aufschrift der SBB CFF gezogen.

Modell Tillig Nr. 76584

Der Eanos 052 in der Seitenansicht

Rolldachwagen

Rolldachwagen Tamns 893

Die SNCF setzte bei der UIC durch, einen offenen vierachsigen Waggon mit größerer Länge zu standardisieren. Die DB beschaffte den Eanos 052 ab 1987 in zwei Baulosen. Das erste Los mit 300 Einheiten lieferte Talbot in Aachen. Ein Eanos 052 aus dem ersten Baulos wurde 1987 zu einem Prototyp-Rolldachwagen der Bauart Tamns 893 umgebaut, da sich die auf Basis der kurzen 14 Meter langen Eaos 051 umgebauten Rolldachwagen vom Typ Tams 886 gut bewährten hatten.

1988 entstand eine erste Serienfertigung von 200 Wagen auf Basis des Prototypen. Einige Tamns 893 wurden am Bedienungsende für das Rolldach mit einem Handbremssteg ausgerüstet, die die Wagenlänge um 250 mm erhöhen.

1992 wurde eine zweite Serie mit 200 Einheiten aufgelegt. Damit kamen bei der DB AG im Gründungsjahr insgesamt 401 Tamns 893 im Nummerkreis 080 6 100 - 080 6 499 zum Einsatz.

Die Wagen haben eine Länge über Puffer von 15.740 mm ohne Bremsbühne. Die Ladefläche beträgt 39,4 Quadratmeter und das Ladevolumen 80 Kubikmeter. Auf eine Eigenmasse von 25.350 kg bringt es der Waggon. Mit Bremsbühne wiegt er 25.700 kg. Unbeladen sind 120 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Beladen 100 km/h. Auf beiden Seiten sind im Gegensatz zum Eanos 052 nur eine zweiflügelige Schenktüren auf der jeweils linken Wagenseite zu finden. Die PVC-beschichtete Plane wird beim Öffnen in einen Auffangkorb an der Stirnseite geleitet. Auf der gegenüber liegenden Seite befindet sich die Bedienungseinheit zum Verschließen des Waggons. Die Seilanker sind in der Regel gelb lackiert. Talbot hat Drehgestelle der Bauart 652 verwendet. Die Waggons werden überwiegend für nässeempfindliche Güter eingesetzt. Bei der DB AG lief der Güterwagen unter der Bezeichnung Tamns 893 weiter.

Das Modell mit der Nummer 31 80 080 6 291-7 hat das Untersuchungsdatum 22.12.88 angeschrieben. Ein rotes DB-Logo ist auf beiden Seiten angebracht. Das Rolldach ist vollständig geschlossen ausgeführt.

Modell Tillig Nr. 76544

Der Rolldachwagen hat auf der linken Seite den Fangkorb für die Plane

Rungenwagen

 

Zweiachsiger Rungenwagen Kbs 442

Der Rungenwagen mit der Nummer 333 8 509-9 der DB AG trägt das Untersuchungsdatum 23.10.98 angeschrieben. Der Waggon wiegt 12,7 Tonnen und darf die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erreichen.

Modell Roco Nr. 46306.3

Schiebewandwagen

 

Die Schiebewandwagen gehören zu den gedeckten Güterwagen oder auch Kastenwagen. Diese Waggons sind besonders für nässeempfindliche palettierte Güter geeignet. Die Wagen verfügen auf beiden Seiten über Schiebewände und somit eher mit den in den 50er Jahren entwickelten Schiebedach-Schiebewandwagen verwandt als mit dem klassischen gedeckten Güterwagen. Hier zunächst die zweiachsigen Schiebewandwagen der Sonderbauart mit dem Kennbuchstaben "H".

Zweichsiger Schiebewandwagen Hbbillns 305

Der zweiachsige Schiebewandwagen hat die Nummer 01 RIV 80 245 8 330-6 und hat das Untersuchungsdatum 25.09.1998 angeschrieben. Er trägt schon das neue rotes DB-Keks auf den Scheitenwänden. Ab 1984 wurde der Waggontyp bei Wegmann & Co. in Kassel gebaut. Er bringt 16,4 Tonen Eigengewicht auf die Waage und ist für 100 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen.

Modell Roco Nr. 66576

Vierachsige Großraum-Schiebewandwagen

Auch die Großraum-Schiebewandwagen gehören zu den gedeckten Güterwagen oder auch Kastenwagen. Diese Waggons sind besonders für nässeempfindliche palettierte Güter geeignet. Die Wagen verfügen auf beiden Seiten über Schiebewände und somit eher mit den in den 50er Jahren entwickelten Schiebedach-Schiebewandwagen verwandt als mit dem klassischen gedeckten Güterwagen. Die modernen Waggon dieser Bauart können innen bei Bedarf mit Ladeschutzwänden ausgestattet werden, die ein Verrutschen der Ladung in Längsrichtung verhindern. Die Waggons haben den Kennbuchstaben „H“ für Güterwagen der Sonderbauart. Nach UIC-Standard sind besonders große Ladeflächen über 40 Quadratmeter mit dem Kennbuchstaben „bb“ versehen. Heute haben die Großraum-Schiebewandwagen über 60 Quadratmeter Grundfläche. Sie nehmen über 60 Europaletten auf. Die Waggons nutzen das Lichtraumprofil möglichst optimal aus. Insbesondere im Verkehr mit Großbritannien sind Waggons mit kleinerem Lichtraumprofil erforderlich. Ähnliches gilt für den Verkehr in oder über die Schweiz. Auch dort ist das Lichtraumprofil kleiner. Daher wurden für diese Transporte besonders angepasste Wagen von den Bahngesellschaften beschafft.

Im Laufe der Zeit hat sich die Zahl der Bauarten bei den Großraum-Schiebewandwagen erheblich erhöht. Ein genauer Überblich fällt dadurch schwer.

 

Vierachsiger Großraum-Schiebewandwagen Habis P

Über das Vorbild des Großraum-Schiebewandwagen der Firma Knauf habe ich bisher wenige Informationen gefunden. Der Waggon trägt den Firmennamen in blauer Lackierung und dazu den Text "Ausbau-Systeme - Räume neu erleben!" in schwarzer Schrift an den Seitenflächen. Das Modell mit der Nummer 83 80 275 3 180-8 P trägt das Untersuchungsdatum 21.4.97. Der Heimatbahnhof Iphofen ist ebenfalls angeschrieben. Laut Anschriften ist der Waggon für eine Geschwindigkeit von 100 km/h zugelassen. Die Ladefläche beträgt 48,5 Quadratmeter bei einer Ladelänge von 18,6 Metern. Über Puffer hat der Waggon eine Länge von 19.900 mm. Die Firma transportiert in den Schiebewandwagen verschiedene Baustoffe.

Der Habis von Fleischmann ist seit 2003 im Programm und wurde bis 2008 produziert. Das Vorbild geht wahrscheinlich auf einen seit 1974 gefertigten Wagen der Firma Talbot zurück. Das Modell hat eine Länge von 228 mm über Puffer.

Modell Fleischmann Nr. 5383 

 

Vierachsiger Großraum-Schiebewandwagen Habis

Der vierachsiger Drehgestell-Schiebewandwagen mit der Nummer 33 RIV 80 275 091-9 der Danzas/Cargowaggon trägt das Untersuchungsdatum 16.10.92. Er ist bei der DB eingestellt. Der Waggon hat UIC-Drehgestelle der französischen Bauart Y 25. Als Ladegüter ist "Stückgüter" genannt. Der Habis ist im Bahnhof Frankfurt (M) Hgbf stationiert. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h.

Modell Roco Nr. 47130

Habis "HENKELL TROCKEN"

Der vierachsiger Drehgestell-Schiebewandwagen mit der Nummer 83 RIV 80 275 102-3 der Danzas/Cargowaggon trägt das Untersuchungsdatum 15.12.01. Er ist bei der DB AG eingestellt. Der Waggon hat UIC-Drehgestelle der französischen Bauart Y 25. Als Ladegüter ist "Stückgüter" genannt. Der Habis ist im Bahnhof Frankfurt (M) Hgbf stationiert. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h.

Modell Roco Nr. 47146

Ein Vorbild des Waggons ist mit bisher nicht bekannt.

 

Vierachsiger Großraum-Schiebewandwagen Habbins 15

Der Waggon läuft seit mindestens dem Jahr 2000 bei Transwaggon. Sein maximales Ladegewicht beträgt 64 t und die Ladefläche ohne Trennwände 62,4 Quadratmeter. Bei einem Eigengewicht von 26 t beträgt die Länge über Puffer 23.264 mm. Mit Zuladung darf der Schiebewandwagen mit 100 km/h unterwegs sein. 120 km/h sind ohne Zuladung erlaubt. Es sind Drehgestelle vom Typ Y25 verbaut. Die Gesamthöhe des Waggons liebt bei 4.270 mm.

Das Modell mit der Nummer 33 80 277 1 025-4 P trägt ein gelbes Werbeschild "TRANSWAGGON" auf den Seitenflächen. Das Untersuchungsdatum 12.09.00 und der Heimatbahnhof Maschen-Rbf sind angeschrieben.

Modell Märklin Nr. 48056

Der Transwaggon-Schiebewandwagen an einem Zugende

Großraum-Schiebewandwagen Habbillns 3 D-AAEC (Epoche VI)

Der Großraum-Schiebewandwagen für Stückgüter ist ein in Deutschland eingestellt Privatwagen der ChemOil Logistics AG, Güterstrasse 97, CH-4053 Basel (UIC-Länderkennung "80" steht für Deutschland). Die ChemOil ist ein Tochterunternehmung von SBB Cargo. Die Kennung AAEC steht für AAE Cargo AG, CH-6340 Baar, die wiederum zum VTG-Konzern gehört. Die genaue aktuelle Zuordnung ist nicht ganz einfach.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Habbillns im beladenen Zustand beträgt 100 km/h. Leer ist er für 120 km/h zugelassen. Die zwei Drehgestelle sind vom Typ Y25. Die Wagen mit einem Eigengewicht von 28.000 kg und einer Ladefläche von 60,7 Quadratmetern wurden von 1996 bis 1999 gebaut. Die Länge über Puffer beträgt 23.264 mm.

Das Modell des ChemOil-Wagen mit der Nummer 37 RIV 80 2780 027-5 hat das Untersuchungsdatum 24.03.14 angeschrieben. Das Modell ist 267 mm lang.

Modell Roco Nr. 76483

Die Anschriften des Großraum-Schiebewandwagens entsprechen der Epoche VI

Schwerlastwagen

 

Schwerlastwagen der Bundeswehr R

Der Schwerlastwagen der Bundeswehr mit zweiachsigen Drehgestellen trägt im Modell die Nummer 33 RIV 80 399 4 087-3. Er ist im Bahnhof Bf Munster (Örtze) Süd stationiert. Das Untersuchungsdatum 22.01.91 ist angeschrieben.

Modell Roco Nr. 66185 (Set mit drei Wagen)

Selbstentladewagen mit Schwenkdach

 

Großraum-Schwenkdachwagen Tads-y 958

Der Großraum-Schwenkdachwagen wurde von der Deutschen Reichsbahn (DR) zwischen 1976 und 1979 für den Transport von Getreide beschafft. An die 1.500 Waggons lieferte die französische Firme Arbel Douai an die DR. Sie liefen unter der Bezeichnung Tadgs-y. 1994 übernahm die DB AG die Waggons als Tadgs-y 958 bzw. Tads-y 958. Der Kennbuchstabe g steht für Getreide. Dann muss der Innenanstrich mit lebensmittelechter Farbe erfolgt sein. Zwischen 2003 und 2007 werden insgesamt 171 Tads(-y) 958 für den Transport von Quarzsand reserviert und nach und nach in Tads 961 umbezeichnet. Der Waggon darf unbeladen 120 km/h erreichen. Beladen sind 100 km/h erlaubt. Der 25.780 kg schwere Güterwagen hat eine Länge über Puffer von 19.040 mm bei einem Fassungsvermögen von 66 Kubikmetern. Über 550 Einheiten waren 2008 noch unterwegs.

Das mit der Nummer 31 RIV 80 082 0 681-1 hat den Heimatbahnhof Bf. Pressig-Rothenkirchen und das Untersuchungsdatum 13.8.93 angeschrieben. Als Ladegut ist Quarzsand/Dolomit angegeben. Die Länge des Modells beträgt 219 mm.

Modell Roco Nr. 67275

Der frühere DR-Waggon wurde von der DB AG übernommen

Selbstentladewagen mit Schwenkdach Tadgs 959 "rexwal"

Der Selbstentladewagen mit Schwenkdach mit der Nummer RIV 33 80 083 4 018-8 gehört der Firma rexwal aus der Schweiz und ist bei der DB eingestellt. Das rexwal-Logo und Besitzanschrift sind auf orange Grund angeschrieben: "Rexwal.S.A. Genf - Fax 41223093050". Das Untersuchungsdatum 14.8.89 ist angeschrieben. 1970 hatte die UIC die Konstruktionsrichtlinien für die Wagen erlassen.

Modell Roco Nr. 66367

Die Firma rexwal wurde von der VTG-Gruppe aufgekauft.

rexwal-Logo

Telekop-Haubenwagen

 

Telekop-Haubenwagen Shimmns 708

Der vierachsige Teleskop-Haubenwagen mit der Nummer 31 RIV 80 467 0 702-8 trägt das Untersuchungsdatum 7.8.91 angeschrieben. Er hat das neue rote DB-Logo aufgebracht. Der Drehgestell-Typ ist LHB 652. Seit 1978 wurden solche Waggon gebaut. Leer darf der Wagen 120 km/h laufen.

Modell Roco Nr. 46284

 

 

Güterwagen ausländischer Eisenbahnen

 

Dänemark - Danske Statsbaner - DSB

 

Druckgas-Kesselwagen

 

Druckgas-Kesselwagen BP Gas

Die 20 Druckgas-Kesselwagen der BP Gas A/S mit den zuletzt angeschriebenen Endnummern 406 bis 425 wurden von den Stahlwerk Brünighaus GmbH in Westhofen (Schwerte) zwischen 1960 und 1963 gebaut. Das Unternehmen ist 2004 in Insolvenz gegangen und wurde trotz guter Auftragslage geschlossen. Die Waggon der Serie sind nicht vollkommen baugleich. Im Jahr 2003 wurden die Waggons wahrscheinlich ausgemustert.

Nach den internationalen Kenndaten gehört der Druckgas-Kesselwagen zur UIC-Gattung Z mit durchgehend glatten Kessel im Gegensatz zum Knickkesselwagen. Das "a" steht für vier Radsätzen (zwei Drehgestellen). Bei Privatwagen werden die Gattungsbezeichnungen nicht angeschrieben.

Das Modell mit der Nummer 33 RIV 86 7914 409-1 hat laut Anschriften ein Fassungsvermögen von 84640 Litern und darf für die Gase Propan, Butan und Propylen verwendet werden. Er wiegt leer 34,6 Tonnen bei einer Länge über Puffer von 15.630 mm. Leider ist das Modell 193 mm lang. Es dürfte jedoch nur 180 mm messen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 100 km/h angegeben. Das Untersuchungsdatum 20.8.01 und der "Heimatbahnhof" Hjemsted Aarhus sind angeschrieben. Mit der Anschrift sind die Druckgas-Kesselwagen seit 1992 unterwegs gewesen. Vorher waren die selben Waggons mit einer anderen BP-Beschriftung unterwegs. Von Märklin wurde der Waggon in der alten Beschriftungsvariante seit 1987 angeboten.

Modell A.C.M.E. Nr. 40180 

Dänische Druckgas-Kesselwagen im Zugverband

Offene Güterwagen

Offener Güterwagen Eaos

Die Nachfrage der Verlader nach großräumigen offenen Güterwagen wuchs in den 60er Jahren. Das Entwicklungsbüro der UIC plante daher die Standardisierung eines vierachsigen offenen Großraumwagens. Die ersten offene vierachsige Güterwagen nach UIC-Normierung entstand Anfang der 70er Jahre. Typische Ladegüter der Bauart sind nässeunempfindliche Güter wie Walzdraht, Kohle, Erze, Steine, Schrott Mostobst, Zuckerrüben, Zeitungsbunde, Papierholz oder Holz. Der Schutz der Ladung ist durch eine Wagendecke/Plane möglich.

In der Regel verfügt der Eaos über zwei Türen je Bordseite. Der Eaos wurde von vielen europäischen Bahnen beschafft. Neben der DSB auch die FS, SNCB, SNCF, SBB und DB. Das Vorbild entstand 1990/91 in einer Baugruppe von 30 Wagen mit den Nummern 86 533 0 000 bis 029.

Hier die Bedeutung der Kennbuchstaben:
E = Offener Güterwagen der Regelbauart
a = mit vier Achsen
o = feste Stirnwände
s = Höchstgeschwindigkeit 100 km/h

Das Modell mit der Nummer 11 RIV 86 533 0 003-8 hat das Untersuchungsdatum 03.01.91 angeschrieben. Die Ladefläche mit einem Stahlboden beträgt 35,5 Quadratmeter und das Eigengewicht 21.810  kg. Der Güterwagen hat eine Länge über Puffer von 161 mm im Modell (Originallänge 14.040 mm). Das maximale Ladegewicht beträgt 58 Tonnen. Der Eaos darf beladen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h unterwegs sein ("s"). Jedoch sind unbeladen 120 km/h erlaubt.

Modell Roco Nr. 76721

Der DSB-Eaos hat eine auffallende Lackierung

 

Schiebewandwagen

 

Schiebewandwagen Hbbillns der DSB

Die DSB beschafft 1987/88 bei Scandia 100 Stück der Schiebewandwagen der Bauart Hbbillns. Die Waggons habe eine Länge von 15.500 mm über Puffer. Bei einem Eigengewicht von 16,3 Tonnen und einer Zuladung von maximal 28,5 Tonnen dürfen sie 90 km/h schnell unterwegs sein. Bei 23,5 Tonnen Zuladung ist eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erlaubt. Die Ladefläche hat 41,3 Quadratmeter. Die Handräder zur Bedienung der Schiebetüren befinden sich an den Stirnseiten des Fahrzeugs.

Das Modell mit der Nummer 21 RIV 86 245 0 044-1 trägt das Untersuchungsdatum 18.11.94.

Modell Roco Nr. 67362 

Die großen Handräder für die Schiebetüren

 

Großraum-Schiebewandwagen Habins-y DSB gods

Der DSB gods Großraum-Schiebewandwagen, von dem 65 Stück wohl 1997 beschafft wurden, erhielten die Nummern 3000 bis 3064. Die Länge über Puffer beträgt 23,24 m bei einer Ladefläche von 62 Quadratmetern. Das Eigengewicht liegt bei 27 t. Die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist beladen erlaubt. Leer sind 120 km/h zugelassen. In Dänemark sogar - laut Waggenanschrift - 140 km/h. Der Waggon läuft auf Typ Y25 Drehgestellen.

Der Waggon kam 2001 zu Railion Deutschland.

Das Modell mit der Nummer 31 86 278 3 056-1 trägt das Untersuchungsdatum 30.07.97 angeschrieben. Die Länge über Puffer beträgt 267 mm.

Modell Roco Nr. 76480 

Ab 2001 kamen die Waggons zu Railion Danmark, einer Tochtergesellschaft der DB Logistics. 

Taschenwagen

 

Einheits-Taschenwagen Sdgmns

Der Einheits-Taschenwagen mit der Nummer 81 86 451 2 117-4 trägt das Untersuchungsdatum 18.5.92. Er ist mit zwei 20`-Wechselprischen "DSB gods" beladen. Die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h sind bei dem 16.400 mm langen Waggon erlaubt.

Modell Roco Nr. 47033

Das Modell des Einheitstaschenwagen der DSB mit der Nummer 81 86 451 2 006-9 trägt das Untersuchungsdatum 2.6.98. Er ist beladen mit zwei 20`-Wechselprischten "CERES Bier". Der Waggon wurde von Roco in den Jahren 2000 und 2001 angeboten.

Die Biermarke wurde bis 2008 in der Ceres-Brauerei in Aarhaus hergestellt. Es gab davon drei verschiedene Sorten. Seit 1911 war Ceres der offizielle Lieferant des dänischen Königshauses. Das Markenbier wird noch immer gebraut. Allerdings in einer Brauerei in Odense, die zur Brauereigruppe Royal Unibrew gehört. Die Gruppe hat in Dänemark hinter Carlsberg den zweitgrößten Bierausstoß. Neben Ceres gehören die Marken Thor, Faxe, Albani, Taurus, Cido und Hartwall zum Konzern.

Modell Roco Nr. 47014

In einem Güterzug sind zwei DSG Taschenwagen eingestellt

 

Deutsche Reichsbahn - DR

 

Kühlwagen

 

Zweichsiger Kühlwagen Ibbhs 396

Der zweiachsige Kühlwagen mit der Nummer 11 RIV 80 815 9 100-0 gehört zur Interfrigo und ist mit "Harz Brauerei" beschriftet. 15,5 Tonnen wiegt der Waggon und darf mit 100 km/h unterwegs sein. In dem Set von Roco ist ein Biertransporter "Opel Blitz" mit entsprechender Werbung für die Harz Brauerei beigegeben.

Modell Roco Nr. 44077

Offene Güterwagen

 

Offener Güterwagen Es

Der offene Güterwagen mit der Nummer 21 RIV 50 523 5 752-6 trägt das Untersuchungsdatum 25.11.92. Die DB baute 15.471 Stück von dem Waggontyp. Davon wurden zwischen 1986 und 1988 ganze 2.600 Wagen an die Deutsche Reichsbahn verkauft. Sie sind für 100 km/h zugelassen. An den Wagen lassen sich die Stirnwände öffnen.

Modell Roco Nr. 46624

 

Schiebewandwagen Hbbillns 305

Der zweiachsige Schiebewandwagen mit der Nummer 21 RIV 50 246 2 116-5 trägt das Untersuchungsdatum 03.06.93.

Modell Roco Nr. 46511

Teleskop-Haubenwagen

 

Teleskop-Haubenwagen Shimmns 708

Der Teleskop-Haubenwagen mit der Nummer 31 RIV 50 467 0 494-8 trägt das Untersuchungsdatum 18.1.93. Die Drehgestelle sind vom Typ LHB 652. Die Waggons wurden seit 1978 gebaut.

Modell Roco Nr. 46517

 

Frankreich - Sociéte Nationale des Chemins de fer Francais - SNCF 

 

Großraum-Schiebewandwagen

Großraum-Schiebewandwagen Habis

Seit 1974 hat der Modellbahnhersteller Jouef den Habis im Programm. Vermutlich gibt es den Habis schon seit 1971 bei der SNCF. In der Lackierung als "FRET SNCF" im Jouef-Katalog ab 1990. Durch die Bahnreform in Frankreich bekamen das Rollmaterial für den Güterverkehr die Anschrift FRET, was für Fracht steht. Die Wagen laufen auf Y 25 Drehgestellen und sind beladen für 100 km/h, leer für 120 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen.

Das Modell mit der Nummer 31 RIV 87 276 4 175-1 ist recht einfach gehalten. Der Tragrahmen ist nicht beschriftet. Daher ist das Untersuchungsdatum unbekannt. Die Länge über Puffer beträgt 230 mm.

Modell Nr. Jouef 672900 


Der Habis von der Seite

Kesselwagen

 

Kesselwagen ALGECO - Total

Der Kesselwagen der Firmen ALGECO und TOTAL mit der Nummer 21 RIV 78 007-0 259-8 läuft bei der SNCF. Das Untersuchungsdatum 23.7.82 ist angeschrieben. Jedoch soll das Modell in der Epoche V angesiedelt sein. Der Wagen hat ein orange Ladungsschild mit der Beschriftung 33/1170. Der 157 mm lange Waggon (Originallänge 13.600 mm) hat laut Anschrift einen Tankinhalt von 66.900 Litern. Der Kesselwagen ist für das deutsche Schienennetz zugelassen.

Leider hat das Modell kein echtes französisches Vorbild. Einige französischen Modellbahnfreunde sagen, mit anderen Puffern könnte der Waggon als französischer Kesselwagen halbwegs für die 70er Jahre durchgehen. Das ALGECO-Logo passt jedenfalls in diese Zeit.


Das Vorbild wurde 1976 bei der Waggon Union GmbH gebaut und an die DR nur mit den beiden äußeren Kesselringen und immer mit zwei Heizungsflansche geliefert. Die Wagen, die zur IVG und dann zur VTG gelangten, laufen immer noch so. Die zur KVG und später zu GATX gelangten Wagen haben 1996 bei einem Umbau durch die Jungenthal-Waggon GmbH (Hannover-Misburg) zwei zusätzliche T-förmige Kesselringe erhalten und die Heizungsflansche wurden entfernt. Diesem Vorbild kommt das Tillig-Modell am nächsten. Man müsste nur die Heizungflansche am Modell entfernen.
Die zu NACCO gelangten Wagen erhielten zusätzlich zwei I-förmige Kesselringe, die Heizungsflansche wurden ebenfalls ausgebaut und die Kesselarmaturen wurden durch anders aussehende ersetzt. Also - alles außer KVG und ab 2002 dann GATX ist für das Tillig-Modell falsch.

(Informationen aus dem Stummi-Forum "Vorbildgerecht Modellbahn" entnommen)

Modell Tillig Nr. 501165 

Der Kesselwagen in der Seitenansicht

 

Italien - Ferrovie dello Stato Italiane - FS

 

Einheits-Taschenwagen

 

Einheits-Taschenwagen Sdgkkms

Das Modell ist mit zwei MSC-Containern beladen. Die Mediterranean Shipping Company (MSC) ist weltweit hinter Maersk die zweitgrößte Container-Reederei mit Sitz in Genf.

Das Modell des Einheits-Taschenwagen mi8t der Nummer 35 83 458 9 555-3 ist mit zwei 20ft Container "MSC" beladen. Das Untersuchungsdatum 13.07.94 ist angeschrieben.

Modell Roco Nr. 76740

Der Einheits-Taschenwagen in der Seitenansicht

 

Kesselwagen

 

Kesselwagen Zs

Der Kesselwagen mit Bremsbühne und mit GRP-Logo der O.T.S. Omnia Trasporti Speziali S.r.l. - MILANO trägt das Untersuchungsdatum 12.9.90.

Modell Roco Nr. 66763

Offener Güterwagen

Offener Güterwagen Eaos 106

Die Nachfrage der Verlader nach großräumigen offenen Güterwagen wuchs in den 60er Jahren. Das Entwicklungsbüro der UIC plante daher die Standardisierung eines vierachsigen offenen Großraumwagens. Die ersten offene vierachsige Güterwagen nach UIC-Normierung entstand Anfang der 70er Jahre. Typische Ladegüter der Bauart sind nässeunempfindliche Güter wie Kohle, Erze, Steine, Schrott oder Holz. In der Regel verfügt der Eaos über zwei Türen je Bordseite. Der Eaos wurde von vielen europäischen Bahnen beschafft. Neben der FS auch die ÖBB, SNCB, SNCF und SBB. Die DB beschaffte erst 1978 solche Waggons. Der erste Wagentyp wurde zunächst als Eaos 106 mit hölzernen Boden ausgeliefert. Später wurden Stahlböden eingebaut und ein Teil der älteren Waggons entsprechend umgerüstet. Die Bezeichnung änderte sich in Eaos-x 051. Der Eaos 106 hat ein Eigengewicht von 22.500 kg. Hier die Bedeutung der Kennbuchstaben:

E = Offener Güterwagen der Regelbauart
a = mit vier Achsen
o = feste Stirnwände
s = Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
 
Als Eanos hatte er eine maximale Tragfähigkeit von über 60 Tonnen (Buchstabe n).

Das Modell mit der Nummer 11 83 RIV 530 1 892-2 der FS hat das rautenförmige Logo, dass zwischen 1982 bis 1994 an den Fahrzeugen angebracht wurde. Das Untersuchungsdatum 3.6.97 ist angeschrieben. Der Waggon hat als Ladedaten 35,3 Quadratmeter Ladefläche und 87 Kubikmeter Laderaum. Die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h (s) steht auf dem Anschriftenfeld. Ebenso die Angabe 120 km/h bei Leerfahrten. Das Modell misst 161 mm über Puffer.

Modell Roco Nr. 76799

Der Eaos in der Seitenansicht

Der Eaos der FS in einem Übergabegüterzug mit der 361 821-2

 

Rungenwagen

 

Rungenwagen Rs

Die Waggons des Typs mit einer Ladefläche von 51 Quadratmetern wurden wohl ab 1965 bei der FS beschafft. Sie haben eine Länge über Puffer von 19.900 mm und als Höchstgeschwindigkeit sind 100 km/h zugelassen.

Das Modell des Rungenwagen mit der Nummer 11 83 390 0 186-9 trägt das Untersuchungsdatum 5.9.90. Die Rungen sind aufstellbar.

Modell Roco Nr. 66932

 

Schiebewandwagen

 

Zweiachsiger Schiebewandwagen Hbbillns

Der Schiebewandwagen der FS mit der Nummer 21 RIV 83 245 9 801-8 trägt das Untersuchungsdatum 8.10.00.

Modell Roco Nr. 46509

Schiebewandwagen Habfis (Ferrywagon)

Der Großraum-Schiebewandwagen mit der Nummer 31 RIV 93 279 5 069-3 wurde von der FS für den Fährverkehr mit Großbritannien beschafft. Er trägt das Untersuchungsdatum 5.9.90. Er ist laut Anschrift leer für 120 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Beladen sind 100 km/h erlaubt. Die Länge über Puffer beträgt 20.060mm.

Ein Bilder eines Originalwaggon lässt sich im Internet schon für das Jahr 1984 finden. Der Waggon ist bis auf Drehgestelle vom Typ Y-25 baugleich mit den VTG-Ferrywagons. Letzerer hat LHB-Drehgestelle.

Modell Roco Nr. 67559

 

Zwei Schiebewandwaggon vom Typ Habfis zum Zugverband

 

Großraum-Schiebewandwagen

 

Großraum-Schiebewandwagen Habills

Die Großraum-Schiebewandwagen des Typs wurden wahrscheinlich ab 1993 gebaut. In der Farbgebung liefen Sie jedoch erst ab 2002. Ein Foto aus dem Internet vom Habillss 31 83 285 2 456-1 vom 21.12.2004 in Budapest Ferencvaros belegt die grüne Lackierung. Von Modellbahnhersteller Lima wurde die Farbgebung ab 2002 verwendet. Die Waggons sind mit Y 25 Drehgestellen ausgestattet. Maximal 59 t dürfen geladen werden, wenn die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h nicht überschritten wird. 49 t sind bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erlaubt. Der Waggon hat einen Rauminhalt von 153 Kubikmetern. Die Länge über Puffer beträgt 23.264 mm.

Das Modell mit der Wagennummer 31 RIV 83 285 2 816-7 hat das Untersuchungsdatum 24.05.11 angeschrieben. 267 mm ist der Waggon über die Puffer gemessen lang.

Modell Rivarossi Nr. HR6290


Das Modell ist mit Federpuffern ausgestattet.

Das Anschriftenfeld des Großraum-Schiebewandwagens der FS

Selbstentladewagen

 

Selbstentladewagen mit Schwenkdach Tadgns

Der Selbstentladewagen mit Schwenkdach mit der Nummer RIV 31 83 082 5 200-2 trägt das Untersuchungsdatum 11.08.92 angeschrieben. Der Wagen ist mit dem neuen FS-Trenitalia-Logo bedruckt.

Modell Roco Nr. 66373

Luxemburgische Eisenbahn - Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL)

 

Offener Güterwagen Eanos CFL

Die SNCF setzte bei der UIC durch, einen offenen vierachsigen Waggon mit größerer Länge zu standardisieren. Viele europäische Eisenbahnen beschafften den langen "Eaos" mit zweiachsigen Drehgestellen.

Der offener Güterwagen vom Typ Eanos für nässeunempfindlicher Güter hat die Nummer 31 RIV 82 537 7 064-4 und das Untersuchungsdatum 05.06.97 angeschrieben. Das maximale Ladegewicht beträgt 58 t bei einem Laderaum 82,5 Kubikmetern auf einer Ladefläche von 39,4 Quadratmeter. Der Waggon hat einen Stahlfußboden und durchgehende Obergurte. Der Eanos mit einem Eigengewicht von 24.630 kg darf beladen 100 km/h erreichen. Unbeladen sind 120 km/h erlaubt.

Die Länge über Puffer beträgt 26.400 mm. Das "n" ist der Wagenbezeichnung steht für Achslast bis 22.5 t.

Als Einsteller bei der Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL) ist AAE CARGO AG, CH-6301 Zug, angeschrieben (CFL und den UIC-Ländercode 82). Im Februar 1989 wurde die Ahaus-Alstätter Eisenbahn GmbH (AAE) gegründet. Seit 2014 gehört das Unternehmen zur VTG AG.

Modell Tillig Nr. 76615

 

Der Eanos mit dem Logo der CFL von der Seite

Österreich - Österreichische Bundesbahn - ÖBB

 

Offene Güterwagen

Offener Güterwagen Eaos

Die Nachfrage der Verlader nach großräumigen offenen Güterwagen wuchs in den 60er Jahren. Das Entwicklungsbüro der UIC plante daher die Standardisierung eines vierachsigen offenen Großraumwagens. Die ersten offene vierachsige Güterwagen nach UIC-Normierung entstand Anfang der 70er Jahre. Typische Ladegüter der Bauart sind nässeunempfindliche Güter wie Kohle, Erze, Steine, Schrott oder Holz. In der Regel verfügt der Eaos über zwei Türen je Bordseite. Der Eaos wurde von vielen europäischen Bahnen beschafft. Neben der ÖBB auch die FS, SNCB, SNCF und SBB. Die DB beschaffte erst 1978 solche Waggons.

Hier die Bedeutung der Kennbuchstaben:

E = Offener Güterwagen der Regelbauart
a = mit vier Achsen
o = feste Stirnwände
s = Höchstgeschwindigkeit 100 km/h

Das Modell mit der Nummer 31 RIV 81 538 0 286-9 hat das Untersuchungsdatum 18.7.11 angeschrieben. Die Ladefläche beträgt 35,5 Quadratmeter und das Eigengewicht 21.640 kg. Der Güterwagen hat eine Länge über Puffer von 161 mm im Modell (Originallänge 14.040 mm). Das 1974 Pflatsch-Logo ist noch auf den Seitenwänden angebracht.

Modell Roco Nr. 66944.1


Die Seitenansicht des offenen Güterwagens

Der ÖBB-Eaos in einem Güterzug mit ähnlichen Wagen

 

Selbstentladewagen

 

Selbstentladewagen mit Schwenkdach Tadgns

Der Selbstentladewagen mit Schwenkdach mit der Nummer RIV 31 083 8 069-8 trägt das Untersuchungsdatum 16.05.1990. Auf die Seitenflächen ist das neue ÖBB-Logo aufgebracht.

Modell Roco Nr. 66374

 

Taschenwagen

 

Einheitstaschenwagen Sdgkkms

Der Einheits-Taschenwagen der ÖBB mit der Nummer 31 RIV 81 451 0 150-3 ist mit Wechselpritschen "Haus Haus" beladen. Er trägt das Untersuchungsdatum 5.12.90.

Modell Roco Nr. 67526

Der Einheitstaschenwagen im Zugverband

 

Schweiz - Schweizerische Bundesbahn - SBB-CFF-FFS

 

Offene Güterwagen

 

Offener Güterwagen Eaos

Die Nachfrage der Verlader nach großräumigen offenen Güterwagen wuchs in den 60er Jahren. Das Entwicklungsbüro der UIC plante daher die Standardisierung eines vierachsigen offenen Großraumwagens. Die ersten offene vierachsige Güterwagen nach UIC-Normierung entstand Anfang der 70er Jahre. Typische Ladegüter der Bauart sind nässeunempfindliche Güter wie Walzdraht, Kohle, Erze, Steine, Schrott Mostobst, Zuckerrüben, Zeitungsbunde, Papierholz oder Holz. Der Schutz der Ladung ist durch eine Wagendecke/Plane möglich.

In der Regel verfügt der Eaos über zwei Türen je Bordseite. Der Eaos wurde von vielen europäischen Bahnen beschafft. Neben der ÖBB auch die FS, SNCB, SNCF und SBB. Die DB beschaffte erst 1978 solche Waggons.

Hier die Bedeutung der Kennbuchstaben:

E = Offener Güterwagen der Regelbauart
a = mit vier Achsen
o = feste Stirnwände
s = Höchstgeschwindigkeit 100 km/h

Das Modell mit der Nummer 31 RIV 85 533 1 100-8 hat das Untersuchungsdatum 10.3.01 angeschrieben. Die Ladefläche beträgt 35,5 Quadratmeter und das Eigengewicht 21.810 kg. Der Güterwagen hat eine Länge über Puffer von 161 mm im Modell (Originallänge 14.040 mm). Das maximale Ladegewicht beträgt 58 Tonnen.

Modell Roco Nr. 76903 

Der Eaos der SBB-CFF von der Seite

Schiebewandwagen

 

Großraum-Schiebewandwagen Habbiillns

Der Schiebewandwagen auf Drehgestellen vom Typ Y25 dürfte mindestens seit dem Jahr 2000 bei der SBB im Einsatz sein. Das maximales Ladegewicht ist mit 62,5 t und seine Ladefläche ohne Trennwände mit 62,4 Quadratmetern angegeben. Bei einem Eigengewicht von 27,5 t beträgt die Länge über Puffer 23.354 mm. Beladen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt. Unbeladen darf er mit 120 km/h unterwegs sein. Die Gesamthöhe des Habbiillns beträgt 4.270 mm. Hier noch die Bedeutung der Buchstaben: bb = Nutzlänge über 22 m, ii = Öffnungsfähige Schiebewände (verstärkte Ausführung)

Das Modell mit der Nummer 31 85 289 1 042-1 trägt an den Seitenflächen die Anschrift SBB CFF FFS Cargo und die blaue Schriftbildmarke "cargo". Das Untersuchungsdatum 30.06.06 ist angeschrieben.

Ein Belegfoto für den Einsatz des Waggons habe ich für den 11. April 2006 im Internet gefunden.

Modell Märklin Nr. 48055 

Der Habbiillns der SBB cargo am Zugende

Letzte Änderung auf dieser Seite am 30.09.2017.

 

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