Rheingold 1951

Neustart des Rheingold bei der Deutschen Bundesbahn  

Nach Kriegsende ging es zunächst um den Wiederaufbau der Bahn-Infrastruktur. An einen Schnellverkehr mit Luxuszügen war nicht zu denken. Doch die deutsche Bundesbahn musste sich gleich nach ihrer Gründung mit dem Thema Schnellverkehr befassen. Zum Einen bestand eine Nachfrage für schnell fahrende Züge durch den Beginn der wirtschaftlichen Belebung, zum Anderen zeichnete sich die wachsende Konkurrenz durch Auto (sofort) und Flugzeug (mittelfristig) ab. Also war schnelles Handeln erforderlich. Auf allen Ebenen gingen die Bahner an die Realisierung eines Schnellfahrnetzes, wie es ja bis 1939 mit der Ausrichtung auf Berlin bei der Deutschen Reichsbahn gegeben hatte.

Auf der annähernd gleichen Route des "alten" Reingold konnte schon am 17. Dezember 1946 der FD 163/164, wir erinnern uns an den  FD 163/164 von 1929,  von Hoek van Holland bis Basel SBB fahren. Die Fahrt dauerte allerdings 22 Stunden.

Das blaue F-Zug-Netz und der Rheingold

Als die junge Deutsche Bundesbahn 1951 ihr blaues F-Zug-Netz kreierte, kam der Rheingold - zunächst als "Rheingold-Expreß" (F 163/164) neu ins Spiel. Er fuhr zunächst von Heok van Holland über Rotterdam, Eindhoven, Kaldenkirchen, Köln, Mainz und Mannheim bis Basel SBB. Ein Flügelzug ( F 263/264) mit Kurswagen nach Chur, und Erstfeld bediente die frühere Stammstrecke von Köln über Oberhausen und Arnheim bis nach Amsterdam. 

Für das Rollmaterial wurden Vorkriegs-Schnellzugwagen aufgearbeitet und in blauer Farbe lackiert. Zuglok des Rheingold am Mittelrhein war eine BR 03.10 aus dem Bw Ludwigshafen. Aber auch die zweizylinder BR 03 kam zum Einsatz vor dem Rheingold-Expreß. In den Niederlanden bespannte z. B. die Dampflokomotive 4004 von Amsterdam aus den Flügel-Rheingold.

Einschub: Augenzeugenbericht

Auch wenn nicht alle Angaben so ganz zum Rheingold-Express des Jahres 1951 passen, möchte ich die Chance nutzen, einen Reisenden der ersten Stunde zu Wort kommen zu lassen. Wer kann heute schon noch von sich behaupten, im ersten Jahr des neuen F-Zug-Netzes der Deutschen Bundesbahn mit dem Rheingold-Expreß gefahren zu sein.

Die folgende Erinnerung hat mir freundlicherweise Wolfgang Haukap-Sommer zur Verfügung gestellt, der die Fahrt mit dem Rheingold-Expreß in kindlicher Sprache schildert, gerade so, wie er es damals mit seinen Eltern erlebt hat:

Meine erste Bahnfahrt

Als ich 5 Jahre alt war, erzählten mir meine Eltern eines Tages, dass wir in den Sommerferien eine Urlaubsreise mit der Eisenbahn machen würden. Ich hörte gar nicht mehr, wohin die Reise gehen würde, denn vor lauter Freude und Aufregung darüber, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben mit der Eisenbahn fahren durfte, war das Wohin der Reise für mich gar nicht mehr so wichtig.
 
Ich hatte zum letzten Weihnachtsfest eine kleine Eisenbahn bekommen. Die Lokomotive musste man mit einem Schlüssel aufziehen, und sie lief dann ein paar Runden auf einem kleinen Schienenkreis. Elektrische Spielzeugeisenbahnen gab es zur damaligen Zeit noch nicht. Mein Vater hatte mit aus Pappe einen kleinen Bahnhof, ein Zugsignal und eine Bahnschranke gebastelt. Ich war überglücklich, und, wenn die kleine Lok mit ihren zwei Anhängern ihre Runden auf dem Schienenkreis drehte, so stellte ich mir vor, in der Lokomotive zu sitzen und der Lokomotivführer zu sein.
 
Nun sollte mein Traum, mal mit einer richtigen Eisenbahn zu fahren, Wirklichkeit werden. Ich konnte es kaum erwarten bis die Sommerferien begannen. Endlich war es soweit. Mein Vater hatte Urlaub und morgen sollte die große Reise beginnen. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Immer wieder musste ich an die bevorstehende Eisenbahnfahrt denken. Als am nächsten Morgen meine Mutter in mein Zimmer kam, saß ich schon auf dem Fußboden und spielte mit meiner Eisenbahn. Meine Mutter lächelte mich an und sagte: „Guten Morgen mein Schatz, jetzt frühstücken wir, dann packen wir deinen Rucksack und dann geht es los. Freust du dich schon?“ Und wie ich mich freute. Vor lauter Aufregung bekam ich beim Frühstück keinen Bissen runter.
 
Dann war es endlich soweit. Zuerst fuhren wir mit der Straßenbahn in die nächstgelegene Großstadt. Als wir dort ankamen, sah ich zum ersten Mal einen richtigen Bahnhof. Viele Menschen warteten auf den einzelnen Bahnsteigen auf ihren Zug. Mein Vater schaute auf eine große gelbe Tafel und sagte: „Wir müssen zum Bahnsteig 9. Von dort fährt der „Rheingold-Expreß“.“ Diesen Namen hatte ich noch nie gehört und ich fragte meinen Vater, was das für ein Name sei. Mein Vater erklärte mir, dass bestimmte Schnellzüge besondere Namen haben, weil man in diesen Zügen besonders schnell und angenehm reisen kann. Oftmals würden diese Züge auch durch schöne Landschaften fahren, so fahre der „Rheingold-Expreß“ den größten deutschen Fluss, den Rhein, entlang und daher der Name. Plötzlich hörte ich eine laute Stimme: „Achtung, es hat Einfahrt der „Rheingold-Expreß“ von Rotterdam nach Basel, bitte Vorsicht an der Bahnsteigkante.“ Die wartenden Menschen schauten in eine bestimmte Richtung und als ich auch dorthin sah, bemerkte ich dort etwas Schwarzes eingehüllt in Dampf wie eine riesige Schlange fauchend auf uns zukommen. Damals gab es nur Dampflokomotiven und keine Elektro- oder Dieselloks. Vor lauter Ehrfurcht und Staunen schaute ich den einfahrenden Zug an. Jetzt fuhr die Lokomotive dampfend und zischend an mir vorbei und der Lokomotivführer lächelte mir winkend zu. Ich war überaus stolz und glücklich.
 
Meine Eltern hatten im Zug ein Abteil reservieren lassen. Nachdem wir in den Zug eingestiegen waren, fanden wir es sehr schnell, denn an dem Fenster des Abteils standen unsere Namen. Wir hatten gerade unser Gepäck verstaut, als es einen sanften Ruck gab und der Zug sich in Bewegung setzte. Staunend saß ich am Fenster und sah die Landschaft an mir vorüber eilen. Mutter packte nach einer Weile Brote, Obst und Getränke aus, und es war für mich ein besonderes Erlebnis, im fahrenden Zug zu essen und gleichzeitig die vorbeiziehende Landschaft zu bewundern. Wir fuhren in einen Bahnhof ein. Dort warteten bereits viele Reisende auf den Zug. Vater sagte, er wolle nur schnell eine Zeitung vom Kiosk auf dem Bahnsteig holen. Ich schaute zum Nachbargleis. Dort stand ebenfalls ein Schnellzug. Plötzlich bekam ich einen gewaltigen Schreck. „Mama,“ rief ich: „Papa ist noch nicht da, und wir fahren schon.“ Meine Mutter legte beruhigend ihren Arm um mich und sagte: „Schau mal zur anderen Seite, Wolfgang.“ Und als ich dorthin blickte, merkte ich, dass unser Zug stand. Als sich der Zug vom Nachbargleis in Bewegung setzte, sah es für mich so aus, als ob wir abfahren würden. Inzwischen war auch mein Vater wieder eingetroffen. Ich schaute aus dem Fenster und sah, wie der Bahnhofsvorsteher mit einer grünen Kelle ein Zeichen gab und dabei auf einer Trillerpfeife pfiff. Daraufhin setzte sich unser Zug in Bewegung.
 
Nach einem Bahnhofsaufenthalt kam es mir vor, als wenn wir wieder zurückfuhren. Ich rief aufgeregt: „Warum fahren wir wieder nach Hause, wir sind doch noch gar nicht angekommen.“ Mein Vater lachte und erklärte mir, dass unser Zug in einen so genannten Sackbahnhof gehalten hätte und in solch einen Bahnhof man nicht durchfahren könne, sondern hier alle Gleise endeten. Wenn der Zug den Bahnhof verlassen wolle, müsse er rückwärts wieder aus dem Bahnhof hinausfahren.
 
Während unserer Zugfahrt lernte ich auch den Schaffner kennen. Er hatte eine schöne blaue Uniform an. Quer über der Jacke hing ein roter breiter Gürtel. Zudem trug er eine blaue Mütze mit einer dicken goldenen Kordel. Mein Vater erklärte mir, dass dies nicht der Schaffner sondern der Zugführer sei, er wäre der eigentliche Chef des Zuges. Der Lokführer und der Schaffner müssten seinen Anweisungen folgen.
 
Am Abend kamen wir dann an unserem Urlaubsort pünktlich, wie es im Fahrplan vorgesehen war, an. Während des ganzen Urlaubs dachte ich nur schon wieder an die Rückfahrt, denn die Fahrt mit der Eisenbahn war für mich das Schönste an unserer ganzen Urlaubsreise.
 
Wolfgang Haukap-Sommer
 
Anmerkungen zur ersten Bahnfahrt: 
Niemand kann sich genau an das erinnern, was sie oder er mit ca. fünf Jahren genau erlebt hat. Nur sehr prägende Ereignisse bleiben überhaupt aus diesen Jahren haften. Wolfgang konnte mir noch einige ergänzende Angaben zur Fahr machen.
 
Die Reise begann in Kirchhellen an der Endstation der Straßenbahnlinie 17 vor der Johanniskirche. Ausgestiegen wurde am Bahnhof Gladbeck-West. Er meint, von dort nach Essen Hauptbahnhof gefahren zu sein. Aber auch Duisburg Hbf wäre möglich. In Freiburg wurde der Rheingold-Expreß verlassen und über Donaueschingen das Reiseziel Lindau erreicht.

Die weitere Entwicklung des Rheingold 

Im März 1953 kam auch die Neubau-Dampflokomotive der Baureihe 23 zu Rheingold-Ehren. Carl Bellingrodt konnte sie vor dem F 21 in Mainz Hbf ablichten. Sogar eine Doppeltraktion BR 23 mit einer BR 01 vor der Mainzer Rheinbrücke ist von dem Altmeister der Eisenbahnfotografie dokumentiert.

Eine BR 03.10 am Mittelrhein.

BR 03 094 aus der Bundesbahn-Direktion Köln.

Natürlich kamen auch BR 01 zum Einsatz vor F-Zügen am Mittelrhein. 

Ein typischer F-Zug der frühen 50er Jahre. Nur wenige Wagen werden von einer starken Lokomotive gezogen. In der Regel war ein Speise- oder Halbspeisewagen in den F-Zügen eingereiht.

Typischer F-Zug der ersten Jahre

Die F-Zug-Wagen für den innerdeutschen Verkehr trugen zunächst nur die erhaben ausgeführten Buchstaben "DB" auf den Brüstungen. Später wurden die Buchstaben durch das neue DB-Logo ersetzt. Im Bild unten ist ein F-Zug-Wagen der Baugruppe 28 zu sehen.

F-Zug-Wagen der Baugruppe 28.

F-Zug-Wagen der Baugruppe 28 A4üe

Die Wagen für den Rheingold-Expreß F 163/164 bekam nicht nur ein schlichtes „DB“ auf die Wagen-Brüstung. Bei den internationalen Zügen kam der gesamte Schriftzug „Deutschen Bundesbahn“ in erhabenen Lettern auf die Wagenbrüstung. Dafür wurden vorzugsweise die Schürzenwagen der Baugruppe 39 herangezogen. Der Zug führte zunächst alle drei Wagenklassen.

Auf der Verbindung zwischen Hoek van Holland und Basel kam 1952 ein zweiter F-Zug zum Einsatz. Der F 9/10 "Rhein-Pfeil" führte nur der erste und zweite Wagenklasse und war erheblich schneller als der Rheingold-Expreß. Das führte 1953 zu einer Änderung der Zugnamen. Den Name Rheingold sollte der schnellsten Zug zwischen Niederlande und der Schweiz tragen. So wurde aus Rhein-Pfeil der Rheingold-Expreß. Der F 9/10 bekam eine weitere Aufwertung durch einen Kurswagen nach Rom. Um eine Verwechslung der Zugnamen mit "Rhein" im englischen Sprachraum zu vermeiden, firmierte der F 163/164 fortan als Loreley-Express. Beide Züge hatten einen Speisewagen der CIWG, denn der DB war es zunächst nicht erlaubt, im internationalem Verkehr eigene Speisewagen bzw. Speisewagen der neu gegründeten DSG einzusetzen.

Ab 1954 wurde der Name des Paradezuges von Rheingold-Expreß in Rheingold geändert. 

Mit der Wagenklassenreform zum Sommerfahrplan 1956 führte der Rheingold nur noch die erste Wagenklasse. Der Zug wurde in Deutschland von Lokomotiven der Baureihe 01 und 03 (am Mittelrhein) geführt. Auch die neue Dampflok BR 23 kam vereinzelt zum Einsatz. Der F 163/164 Loreley-Express führte beide Wagenklassen.

Hier ein Bild des Loreley-Express, das 1956/57 aufgenommen sein könnte.

Loreley-Express zwischen Bett- und Kammerecktunnel

1956 bestand der Rheingold laut Reihungsplan aus vier 1. Klasse Schürzenwagen, einem Speisewagen der DSG und einem Gepäckwagen.

Hier die Rheingoldwagen nach der Klassenreform 1956:

1. Klasse Schürzenwagen A4üe am Rhein.

Schürzenwagen A4üe

Schürzenspeisewagen WR4ü(e)-39 Richtung Norden.

Schürzenspeisewagen WR4ü(e)(-39)

Schürzengepäckwagen Pw4üse mit Seitengang.

Schürengepäckwagen Pw4üse

Ab Köln Richtung Mainz waren die Wagen wie folgt gereiht:

BR 03 / A / Pw / WR / A / A / A

Hier Bilder des Gegenzuges F9 Basel SBB - Hoek van Holland.

Rheingold geführt von einer BR 03.10 kurz hinter dem Kammerecktunnel.

Der Rheingold eilt auf den Bettunnel zu. 

Schon ist die Lokomotive vorbei am Fotografen.

Gleich fährt der Rheingold in den Bettunnel ein. Dahinter wird für die Fahrgäste der Blick auf die Loreley frei. 

 

Noch ein Blick auf den Schürzenspeisewagen der DSG. 

Der Loreley-Express hatte neben den oben gezeigten 1. Klasse Schürzenwagen und Gepäckwagen noch die 2. Klasse- und 1./2. Klasse-Schürzenwagen eingereiht. 

Der Loreley-Express bei der Ausfahrt aus dem Kammerecktunnel.

Loreley-Express Richtung Koblenz

Hier die entsprechenden Modelle:

Der 1./2. Klasse Schürzenwagen AB4üwe im Loroley-Express.

Schürzenwagen AB4üwe

Der 2. Klasse Schürzenwagen B4üe macht die Fahrt für den kleineren Geldbeutel erschwinglich.

Schürzenwagen B4üe

Der DSG Speisewagen WR4üe (-35) versorgt die Fahrgäste mit Speis und Trank.

DSG-Speisewagen WR4üe (-35)

Der Gepäckwagen Pw4üe mit Seitengang.

Gepäckwagen Pw4üe 

Zumindest zwischen 1955 und 1957 gab es den Rheingold in doppelter Ausfertigung. Der F 9/10 von Hoek van Holland bis Basel SBB mit Kurswagen nach Rom und der F 21/22 Rheingold von Dortmund nach München mit Kurswagen nach Innsbruck. Der zweite Rheingold dürfte immer noch aus den Vorkriegs-Schürzenwagen gebildet worden sein. Auf dem folgenden Bild ist der F 22 von Dortmund nach München zu sehen. Er bestand zumindest noch 1956 aus vier 1. Klasse-Wagen und einem in der Zugmitte eingereihten Speisewagen.

Der zweite Rheingold auf der Fahrt Richtung München.

 

Hier die Durchfahrtszeiten im Bahnhof von St. Goar:

Durchfahrt 11.54 Uhr F 10 Rheingold Hoek v. Holland –  Basel SBB - Roma
Durchfahrt 12.02 Uhr F 22 Rheingold Dortmund – München
 
Durchfahrt 17.27 Uhr F 21 Rheingold München – Dortmund
Durchfahrt 17.35 Uhr F 9 Rheingold Basel SBB – Hoek v. Holland
 

Diese Besonderheit mit zwei Rheingold-Zügen änderte sich 1958. Aus dem F 21/22 Rheingold wurde der F 21/22 Rheinpfeil. Auch die Durchfahrtzeiten in St. Goar waren etwas anders:

Durchfahrt 11:34 Uhr F 10 Rheingold Hoek v. Holland – Roma
Durchfahrt 11:41 Uhr F 22 Rheinpfeil Dortmund – München
 
Durchfahrt 17:54 Uhr F 21 Rheinpfeil München – Dortmund
Durchfahrt 18:01 Uhr F 9 Rheingold Basel SBB – Hoek v. Holland
 
Das Bild des Zuges veränderte sich im deutschen Wirtschaftswunder weiter rasch. Der Vorzeige-Zug bekam schnell das neueste und beste Wagenmaterial. Die Altbau-Schnellzugwagen der Vorkriegsbauarten wurden durch die neuen 26,4 Meter-Wagen (A4ümg) ersetzt. Auch der Rheinpfeil fuhr 1958 mit den Neubauwagen der DB.
 

Die neuen 1. Klasse-Wagen der Deutschen Bundesbahn der Bauart A4ümg. 

 
 
In der Regel bestand der Rheingold 1958/59 aus 3 bis 4 Schnellzugwagen, einem Altbau-Speisewagen der DSG und einem Gepäckwagen. Die Anzahl der Wagen hatte sich nicht geändert. Schnell übernahm die damals neue V 200 die Bespannung des Zuges am Mittelrhein.  

Sinnbild der modernen Bahn: Die V 200.

V 200 mit Rheingold bei der Durchfahrt in St. Goar

Der Rheingold kurz vor dem Kammerecktunnel.

Rheingold vor dem kammerecktunnel

Nachschuss auf den Rheingold.

Nachschuss auf Rheingold-Express

Ab 1959 wurde der Rheingold ab Mainz auf der linken Rheinstrecke bis Mannheim geführt. Eine neue Verbindungskurve in Ludwigshafen machte es möglich. Dadurch entfiel auch das Kopfmachen in Mannheim. Ab Mai war auch die Lücke zwischen dem elektrifizierten Netz im Ruhrgebiet und Köln geschlossen. Der Rheingold konnte somit von Basel bis Duisburg von Elektrolokomotiven gezogen werden. Natürlich wurde mit der E 10 die modernste E-Lok gewählt.

Da der Zug immer beliebter wurde, führte der Rheingold fünf D-Zug-Wagen plus dem obligatorischen Speise- und Gepäckwagen.

Noch ein Nachschuss auf den Rheingold, der trotz des Schürzen-Speisewagens ein sehr geschlossenes Zugbild abgab.

Bis zum Start des neuen Rheingold im Jahr 1962 blieb der Zug in dieser Konstellation bestehen. Seine Höchstgeschwindigkeit blieb auf 140 km/h beschränkt. Die Probezüge des neuen Rheingold fuhren dagegen schon im Frühling 1962 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h auf entsprechend ausgebauten Abschnitten.

 

 

 

 

 

 

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